Interview mit Prof. Bernd Gerken, Ingenieurbiologe und Andreas Paffrath, Grün und Gesund

Andreas Paffrath von „Gruenundgesund.de“ führte kürzlich ein Interview mit Prof. Dr. Bernd Gerken durch. Bernd Gerken ist Ingenieurbiologe und beschäftigt sich schon viele Jahre mit dem Thema Rohkost und Natur.

Bernd Gerken hat das Projekt „Haliotis“ ins Leben gerufen-es geht dabei um das Leben in Gemeinschaft, um ein Leben im Einklang mit der Natur in der Korkeichensavanne des südlichen Alentejo, Portugal. Ein besonderer Ort für Ökologie und Gesundheit. Zudem handelt es sich bei dem Projekt um Ideen künftiger Siedlungsformen in europäischer Landwirtschaft- vor allem aber solcher, die vom mainstream wie abgeschnitten scheinen und doch bedeutende Potentiale für ein wirksames, zufriedenstellendes Leben in guter Gemeinschaft mit anderen Menschen in einem naturnahen Lebensraum bieten.

Darüber hinaus sollen auch neue Wege zur Rettung der Naturvielfalt und unserer Erde geschaffen werden. 24 Milliarden fruchtbarer Erde verschwinden jährlich durch Erosion, Raubbau, übermäßige Nutztierhaltung, u.s.w. Ein Drittel der Erde ist von Versteppung und Wüstenbildung betroffen, Tendenz steigend. Die Folgen sind Landflucht, Verarmung, Hungersnot. Das Problem der Versteppung besteht auch im starkem Maße auf dem iberischen Subkontinent. Mit dem Projekt „Haliotis“ schaffte Bernd Gerken mit seiner Familie im Jahr 2001 ein Modell, der Versteppung mit natürlichen Methoden wirksam entgegen zu gehen und das Land wieder besiedelbar zu machen.

Neben diesen und anderen Projekten hält Bernd Gerken auch zahleiche Vorträgen und bietet regelmäßig Wildkräuterwanderungen an- denn für ihn sind die Pflanzen aus der Natur eines seiner Hauptnahrungsmittel. Mehr Grün als Zucker in Form von hochgezüchteten Obstsorten ist seine Empfehlung, wenn es um eine gesunde Rohkosternährung im Alltag geht. Worauf man bei einer solchen naturnahen Ernährung noch aufpassen sollte und inwiefern Obst unseren Organismus und unser äußeres Erscheinungsbild beeinflussen können, erzählt er im folgenden Interview mit Andreas Paffrath.