Text: Katharina Fuchs

Als ich im Jahr 2011 meine Ernährung begonnen habe auf Rohkost umzustellen, spürte ich sehr schnell, dass sich bei mir auf körperlicher, seelischer und vor allem auf geistig-emotionaler Ebene sehr viel begann zu verändern. Anfänglich baute ich immer wieder noch gekochte Nahrungsmittel in meinen Ernährungsplan ein bis ich im Jahr 2012 meinen ersten allergischen Schock  erlitt, bei dem ich kurzzeitig keine Luft bekommen hatte und bei dem ich das erste Mal in meinem Leben  richtige Todesangst verspürte. Zudem hatte ich nach meinem Erlebnis immer wieder mit Atembeschwerden zu kämpfen. Nachdem ich diese Todesangst auch nicht vergessen konnte, kamen kurze Zeit später auch noch Panikattacken hinzu. Ich beschloss daraufhin intuitiv mich wirklich nur mehr roh vegan zu ernähren und das wirklich zu 100%. In dieser Zeit erlebte ich meine schwersten Entgiftungsreaktionen, die sich auf allen Ebenen (körperlich, geistig, emotional, seelisch) äußerten und im Laufe der Jahre einen neuen Menschen aus mir machten. Dabei musste ich mich vielen seelischen Themen stellen, die ich mit Hilfe der richtigen Ernährung und der energetischen Radiästhesie gut aufarbeiten konnte- wie auch meine Panikattacken.

Nachdem ich mich dann ca. drei Jahre nur von veganer Rohkost ernährte begann ich nach dieser Zeit auch immer wieder einmal gekochte vegane Speisen einzubauen, wie z.B. Kartoffeln, Linsen, Kichererbsen, gekochtes Gemüse, ganz selten auch einmal Reis. Mein Rohkostanteil war zwar noch immer relativ hoch, doch dachte ich mir, dass mir ab und zu ein paar „gesunde“ vegane gekochte Speisen nicht schaden würden. Viele in meinem Bekanntenkreis handhaben das so und bauen gelegentlich z.B. gekochte Linsensuppe oder gekochtes Gemüse in ihren Ernährungsplan ein und manche Rohköstler kommen damit scheinbar ganz gut zu recht. Doch bei mir –wie sich herausstellte – ist das anders.

Es verging fast ein Jahr und ich bemerkte langsam, dass sich meine alten Muster wieder langsam einschlichen. Doch erst richtig wachgerüttelt wurde ich als ich eines Tages auf der Autobahn fuhr und nach drei Jahren aus dem Nichts eine richtige Panikattacke auftauchte. Ich bekam keine Luft mehr und musste am Pannenstreifen anhalten. Ich konnte mir Gott sei Dank selber helfen, indem ich mich sofort  mit der Quelle verbunden hatte und  mir die Angst aus meinen Energiekörper raus holte. Es vergingen keine 15 min und die Angst war wieder weg. Trotz diesem Schreckereignis ernährte ich mich weiterhin zeitweise gekocht und erlebte kurz darauf immer wieder eine Panikattacke. Jedes Mal wenn ich eine Attacke bekommen habe, konnte ich mir auch energetisch helfen und ich spürte, dass während meiner Energiearbeit der Darm am meisten arbeitete. Ich merkte, dass die Angst regelrecht im Darm saß und dass ich oft  nach einer Behandlung auf die Toilette musste. Nachdem ich auf der Toilette war, spürte ich  auch keine Angst mehr.

In Hinblick auf meine langjährige Erfahrung als Röhköstlerin beschloss ich die gekochte Nahrung wieder aus meinem Speiseplan zu streichen, denn ich spürte eindeutig dass ich zu meiner 100% Rohkost zurückkehren musste- nicht nur allein wegen meinen Panikattacken, sondern weil auch andere Symptome wieder auftauchten, die ich längst behoben hatte. Seit ich wieder auf meinen ursprünglichen Weg zurück gefunden haben und mich wieder zu 100% roh vegan ernähre sind  alle meine Symptome, wie auch die Panikattacken wieder vollständig verschwunden.

Ich möchte mit dieser Geschichte niemanden zu einer 100%igen Rohkost bewegen, denn jeder Mensch und jeder Stoffwechsel ist anders. Was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht stimmig sein. Doch ich merke auch in meiner Praxis, dass immer mehr Menschen zu einer naturbelassenen Ernährung finden und ich merke wie gut es ihnen dabei geht.  Manchmal muss man weitere Maßnahmen setzen, wenn man wieder gesund werden möchte, denn jeder Mensch von uns hat einen seelischen Auftrag und Krankheit dient oft dem Erwachen. Mein Auftrag ist es neben meiner energetischen Arbeit, Menschen die Rohkosternährung näher zu bringen und was wäre ich für eine Vorbild wenn ich das was ich lehre nicht selbst zu 100% lebe? Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich kurzzeitig wachgerüttelt worden bin, denn eine 100% ige Rohkosternährung ist nicht vergleichbar mit einer Rohkosternährung, die man nur teilweise praktiziert. Trotzdem möchte ich hier ganz bewusst festhalten, dass diese Geschichte auf mich zutrifft und ich bin mir sicher- denn ich habe es selber erlebt- dass man im Leben schon viel verändern kann, wenn man auch nur teilweise sich von Rohkost ernährt. Je mehr ich aber in meinem Leben erreichen möchte, je mehr ich spirituell wachsen möchte, desto mehr muss sich auch dafür leisten und dabei spielt die richtige Ernährung keine unbedeutende Rolle. Wenn man sich auf den Weg einer 100%igen Rohkosternährung begibt werden keine seelischen Themen die im Unterbewusstsein schlummern und noch nicht aufgearbeitet worden sind ausgelassen. Man erlebt täglich eine Schwingungserhöhung und man wird von Tag zu Tag feinfühliger und feinstofflicher. Auch die geistige Einstellung und die Gefühle verändern sich laufend und man spürt wie das Gefühl von Glück, Freude und Zufriedenheit keine Momentaufnahmen mehr sind, sondern Einzug halten und uns diese Gefühle täglich begleiten wenn wir den Mut haben das zu leben wer und was wir sind und unserer Lebensaufgabe nachgehen, die wir uns für dieses Leben ausgesucht haben.