Drei Jahre ist es nun her seit mein süßer weißer Golden Retriever Noah in mein Leben getreten ist. Und viel haben wir seither auch schon miteinander erlebt, vorallem im Bereich der Ernährung für Hunde hat er mir viel Wissen beigebracht.

Hunde sind wie Menschen die besten Spiegelbilder um sich selber noch besser zu sehen und zu verstehen. Mein Hund spiegelt auch mir meine Themen und gerade das Thema Ernährung ist in meinem Leben sehr zentral. Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit dem Thema Rohkost und praktiziere nun eine roh vegane Ernährung seit vielen Jahren. Als ich meinen Hund bekommen hatte, war mein Ziel auch meinen Hund naturnah und roh zu ernähren, jedoch nicht vegan. Ich dachte die Tiere in der Natur leben auch roh und Fleischfresser fressen nun einmal Fleisch.

Ich gab ihm also rohes Fleisch und rohes Gemüse und dachte dabei das Beste für meinen Hund zu tun. Ich kaufte alles in Bioqualiät und bereicherte seine Nahrung zusätzlich mit Superfoods.  Ein Jahr später war es dann soweit und mein Hund wurde sehr krank, denn er bekam schwere Gelenksprobleme. Ich war so überrascht da ich doch dachte, dass ich für ihn den natürlichsten Weg der Ernährung bereitstellte? In der gleichen Zeit lernte ich auch einen vegetarischen Freund kennen der einen Rauhaardackel hatte und diesen vegetarisch ernährte, da der Dackel ebenfalls Gelenksprobleme hatte. Diese Geschichte inspirierte mich so sehr und so startete ich einen Versuch meinen Hund vegetarisch und gleich auch vegan zu ernähren. Eine Woche später stellte ich zu meiner eigenen Überraschung fest, dass die Gelenksprobleme alle verschwunden waren.

So ernährte ich meinen Hund also vegan bis mein Hund ein halbes Jahr später wieder schwer krank wurde und fast gestorben wäre, denn er bekam eine schwere Gastritis und er konnte über ein Monat keine Nahrung behalten. Ich zweifelte nun stark, dass diese vegane Ernährung auch wirklich das richtige für meinen Hund sei und hatte aber auch gleichzeitg das Gefühl, dass es richtig war.  Ich war verwirrt und begann die Dinge zu hinterfragen. Ich merkte, egal was ich ihm vegan fütterte -alles kam oben wieder raus. So probierte ich dann auch wieder Fleisch zu füttern, ohne jeden Erfolg. Mit Hilfe einer sehr hellsichtigen Freundin sind wir dann drauf gekommen,  was mir seine Seele mitteilen wollte und sie gab mir zu verstehen, dass sie (mein Hund) nicht nur vegan leben möchte, sondern auch noch roh vegan, so wie ich es auch lebe. Mein Hund und ich sind so stark miteinader verbunden, dass ich mir dachte, dass kann tatsächlich so sein.

Auch hier machte ich das Experiment und fütterte ab dann nur mehr roh vegan. Es dauerte keine paar Tage und seine Gastritis war geheilt. Seit nunmehr 2 Jahren lebt mein Hund mit mir roh vegan, er ist pumperlgesund. Seit diesem Zeitpunkt ist mein Hund auch für andere Hunde  eine gewisse Inspirationsqulle und der „Roh-Vitalkostcoach“ für Hunde. Gemeinsam entwickeln wir nun immer mehr schmackhafte Rezepte für Hund und Frauerl und arbeiten bereits am ersten Rezeptbuch.

Wenn auch du an diesem Thema interessiert bist, freue ich mich sehr über Rückmeldungen und Anfragen, da dies ein wirkliches Herzensthema von mir ist.